Polynukleotide · 4 Min. Lesezeit
Polynukleotide: Nebenwirkungen und Sicherheit.
Jede Injektion ist ein Eingriff in die Haut. Deshalb gehört zu einer seriösen Beratung, dass nicht nur über Wirkung, sondern auch über mögliche Nebenwirkungen und Ausschlussgründe gesprochen wird.
Von Stefania Kilavuz, Ärztin · AesthetikMed Charlottenburg
Was direkt nach der Behandlung normal ist
Rötungen an den Einstichstellen, kleine Quaddeln und ein leichtes Spannungsgefühl sind übliche Reaktionen und klingen meist innerhalb weniger Stunden bis eines Tages ab.
Kleine Blutergüsse können auftreten, besonders an der dünnen Haut unter den Augen und am Handrücken. Sie sind harmlos, lassen sich abdecken und verschwinden in der Regel innerhalb weniger Tage.
- Rötung der Einstichstellen
- Kleine Quaddeln, die sich zurückbilden
- Leichte Schwellung
- Kleine Blutergüsse
- Vorübergehendes Spannungsgefühl
Seltenere Reaktionen
Selten sind länger anhaltende Schwellungen, kleine Knötchen oder Infektionen an der Einstichstelle. Sauberes, ärztliches Arbeiten und eine korrekte Nachsorge senken dieses Risiko deutlich.
Melden Sie sich, wenn eine Rötung zunimmt statt abzuklingen, wenn eine Stelle schmerzt, überwärmt ist oder Fieber auftritt. Solche Verläufe sind ungewöhnlich und gehören ärztlich beurteilt.
Wann Polynukleotide nicht infrage kommen
Polynukleotide werden aus hochgereinigter Fisch-DNA gewonnen. Bei bekannter Fischeiweiß-Allergie wird deshalb nicht behandelt.
- Bekannte Fischeiweiß-Allergie
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Akute Entzündung oder Infektion im Behandlungsgebiet
- Alter unter 18 Jahren
- Bestimmte Autoimmun- oder Gerinnungssituationen – individuell zu prüfen
Was das Risiko senkt
Entscheidend sind drei Dinge: eine ehrliche Anamnese vor der Behandlung, ein Präparat bekannter Herkunft und eine ärztliche Durchführung. Nennen Sie im Erstgespräch alle Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen – auch das, was Ihnen unwichtig erscheint.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, klären wir im persönlichen Gespräch.