Hautpflege · 4 Min. Lesezeit
Vorbereitung und Nachsorge – so unterstützen Sie das Ergebnis.
Ein gutes Ergebnis entsteht nicht nur in der Behandlungsliege. Ein paar einfache Regeln davor und danach machen den Verlauf angenehmer und das Ergebnis stabiler.
Von Stefania Kilavuz, Ärztin · AesthetikMed Charlottenburg
In den Tagen davor
Blutverdünnende Substanzen erhöhen die Wahrscheinlichkeit kleiner Blutergüsse. Dazu zählen auch frei verkäufliche Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure sowie hochdosiertes Vitamin E und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel.
Ganz wichtig: Ärztlich verordnete Medikamente setzen Sie niemals eigenmächtig ab. Sagen Sie mir stattdessen im Erstgespräch, was Sie einnehmen – wir planen den Termin dann entsprechend.
- Ärztlich verordnete Medikamente niemals eigenmächtig absetzen
- Alkohol am Vorabend möglichst meiden
- Termin nicht direkt vor einem wichtigen Anlass legen
- Ungeschminkt kommen oder Zeit zum Abschminken einplanen
- Bei Infekt oder Fieber Termin verschieben
Direkt nach der Behandlung
Für rund 24 Stunden gilt: kein Make-up auf den Einstichstellen, kein intensiver Sport, keine Sauna, kein Solarium und kein heißes Vollbad. Wärme und starke Durchblutung verstärken Rötung und Schwellung.
Kühlen ist erlaubt und angenehm. Kräftiges Massieren oder Reiben der behandelten Region sollten Sie vermeiden.
In den Wochen danach
Konsequenter Sonnenschutz ist der wichtigste Faktor für ein stabiles Ergebnis – besonders an Hals, Dekolleté und Handrücken. Eine einfache, feuchtigkeitsspendende Pflege unterstützt die Haut zusätzlich.
Wenn eine Rötung zunimmt statt abzuklingen, eine Stelle schmerzt oder überwärmt ist, melden Sie sich bitte. Solche Verläufe sind selten, sollten aber angesehen werden.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, klären wir im persönlichen Gespräch.